Bestatter Scheuvens, Paulistrasse 20,  Fon: 0211 - 71 35 80

Geographische Lage: 51° 10′ N, 6° 52′
Höhe:     38,0 m ü. NN
Fläche: 5,90 km²
Einwohner: 15.815 (Stand 31.12.2007)
Bevölkerungsdichte: 2.683 Einwohner je km²
Stadtbezirk: Stadtbezirk 9

Historische Texte und Publikationen Heimatarchiv Benrath

Der Name Benrath leitet sich von Benrode ab und erscheint 1222 erstmals in einer Kölner Urkunde, in der "Everhard de Benrode" als Zeuge aufgeführt ist. Ende des 5. Jahrhundert wird die Gegend noch "Rode" oder "Roide" (gerodetes Gebiet) genannt.

Burg und Güter der Herren "de Benrode" kamen im 13. Jahrhundert in den Besitz der Grafen von Berg. Die Herren von Benrode siedelten linksrheinisch erneut und nannten sich dann lt. Urkunde vom 24. März 1410 "van Scheven".  Das Dorf entstand parallel zur Entwicklung der Benrod´schen Burg aus mehreren Bauernhöfen, wie dem Buchholzer Hof, dem Növener Hof, dem Buscher Hof, dem Pritschauhof, dem Kappeler Hof, dem Niederheider Hof und dem Oberheider Hof. Einzig der Niederheider Hof ist erhalten (heute zu Holthausen gehörig), an die anderen Höfe erinnern nur noch Straßennamen. Aus der Benrod´schen Burg entwickelte sich später das Jagdschloss.

Etwa gleichzeitig entstand die Pfarrkirche St. Cäcilia und einige Ackerbürgerhäuser in ihrer direkten Umgebung.

Mit fortschreitender Industrialisierung infolge weiträumiger verkehrstechnischer Erschließung (Eisenbahn, elektrifizierte Nahverkehrsnetze) siedelten sich Ende des 19. Jahrhundert vornehmlich im Ortsteil Paulsmühle Industriebetriebe an, von denen einige bald Weltgeltung erlangten.

Dies brachte, ebenso auch durch die Entstehung des benachbarten Industrieterrains Reisholz, eine erhebliche Bevölkerungszuwanderung für Benrath. Durch das Anlegen eines befestigten Marktplatzes in der Nähe der Pfarrkirche entstand ein zusammenhängender Ortskern mit Geschäftsstraße (Mittelstraße; seit der Eingemeindung nach Düsseldorf 1929 in Hauptstraße umbenannt; heute Fußgängerzone). Weiterhin entstanden Arbeiter-Siedlungen (vor allem in der Paulsmühle), aber auch Unternehmervillen (im Bereich westlich des Schlosses zum Rhein hin) sowie Beamten- und Angestelltenwohnungen (im Zentrum, rund um den Marktplatz).

Bis zur Eingemeindung nach Düsseldorf im Jahre 1929 gehörten folgende Gemeindeteile zur Bürgermeisterei Benrath: Benrath, Garath, Hassels, Hellerhof, Holthausen, Itter, Niederheid, Oberheid, Paulsmühle, Reisholz, Rittersberg und Urdenbach. Der Gemeindeteil Garath mit Hellerhof hatte innerhalb der Bürgermeisterei Benrath bis 1929 einen Sonderstatus. Die Benrather Bürger waren über die Eingemeindung nach Düsseldorf wenig begeistert. So erstritten sie Sonderrechte von der Stadt Düsseldorf, die bis heute gelten: z. B. eine eigene Bezirksvertretung und ein eigenes Standesamt. Es blieb damit auch ein gesundes Stück Benrather Selbstbewusstsein bis zum heutigen Tag erhalten.

Quelle: Wikipedia

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